Emaillieren mit Japan-Email 2


Toll! Endlich habe ich Muster der japanischen Emailfarben. Es geht Ihnen ja der Ruf voraus, dass sie qualitativ besonders gut sind und speziell die transparenten Farben brilliant seien.
Allerdings, vor der kreativen Arbeit kommt erst noch die Pflicht, was in diesem Fall das Auswaschen oder Sieben der einzelnen Farben bedeutet.
Nachdem ich an einem schönen Sommertag auf der Terrasse die einzelnen Pülverchen so vor mich hin gesiebt habe, entstand folgendes Foto:

Japan-Email

Japan-Email

Es zeigt das ausgesiebte, gebrauchsfertige Email in den runden Döschen sowie das ausgesiebte Pulver in den Tüten, das entweder zum Malen verwendet oder einfach entsorgt wird.
Nach getaner Pflichtarbeit habe ich natürlich das Email auch auf einem Silberteil ausprobiert. Die Farben sind bereits mit einem Auftrag sehr schön, klar und brilliant. Hier werde ich sich sicher noch einiges ausprobieren.

Email-Anhänger in Silber

Email-Anhänger in Silber mit Edelsteinen

Email-Anhänger in Silber

Email-Anhänger in Silber

Emaillieren macht echt Spass und man kann durch die verschiedenen Techniken sehr kreativ und vor allem experimentell arbeiten. Außerdem ist es immer wieder ein spannender Moment das glühende Teil aus dem Ofen zu holen und zu sehen wie sich langsam die Farben entwickeln und endlich das fertige Ergebnis zu bekommen.

Fürs nächste Jahr ist ein Emailkurs geplant. Vielleicht habt Ihr ja Lust?


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

2 Gedanken zu “Emaillieren mit Japan-Email

  • Emailkunst

    Hallo Roswitha,
    viel Spass mit den japanischen Emails. Sie sind wirkich zu empfehlen. Die transparenten Emails sind kaum an Klarheit zu überbieten. Da alle Farben perfekt aufeinander abgestimmt sind, gibt es auch bei der Verarbeitung keine Probleme. Trommelpolieren vor dem Emaillieren verdichtet nicht nur die Feinsilberoberfläche, sondern bringt sie auch auf Hochglanz. Ob das auch bei Clay’s funzt weiß ich allerdings nicht.